Köder und Techniken
Angeln in Großbritannien und Irland: Köder, Köderfisch, Techniken
Auf den britischen Inseln ist Friedfischangeln mit Feeder und Pose eine eigene Kultur, und beim Köderfisch unterscheiden sich England, Schottland und Irland deutlich.
Bereiche im Guide: Angeln lernen

LEBENDER KÖDERFISCHGEPRÜFT 23.10.2026
JE LAND VERSCHIEDEN
Schottland: im Süßwasser gesetzlich verboten (lebende Wirbeltiere als Köder). Irland: im Süßwasser verboten, die Behörde verfolgt Verstöße. England und Wales: erlaubt, aber nur mit Fischen aus dem selben Gewässer, Gewässerordnungen können strenger sein. Nordirland und Meeresangeln: nicht belegt.
Quelle: Salmon and Freshwater Fisheries (Consolidation) (Scotland) Act 2003, section 4(2), legislation.gov.uk (aktuell mit allen bis 23.10.2026 bekannten Änderungen, live vertebrates eingefügt 2007) · Inland Fisheries Ireland: IFI prosecutes angler for using live fish as bait to catch pike (Meldung vom 19.11.2024) · GOV.UK: Freshwater rod fishing rules, Tackle you can use (England und Wales) (laut GOV.UK Content-API inhaltlich zuletzt geändert 25.03.2015, Seite technisch aktualisiert 09.09.2026)
Kunstköder
- Hecht: Gummifische, Jerkbaits und Spinnerbaits, im Winter langsam geführt.
- Wolfsbarsch an der Küste: Oberflächenköder und schlanke Gummifische in der Brandung und an Felsen, vor allem im Sommer und Herbst.
- Pollack und Makrele: Gummiköder, Blinker und Makrelen-Vorfächer vom Felsen oder Boot.
- Forelle und Lachs: Fliege, in manchen Strecken auch Spinner; vor dem Saisonstichtag nur Kunstköder auf Lachs.
Naturköder
- Maden, Caster und Mais für Rotauge, Brasse und Schleie
- Boilies, Pellets und Partikel für Karpfen
- Brot und Hanf beim Stippen
- Wattwurm, Seeringelwurm, Krabben und Tintenfisch beim Brandungsangeln
- Makrelenstreifen und Sandaal für Wolfsbarsch und Rochen
Toter Köderfisch
Toter Köderfisch auf Hecht ist auf den Inseln weit verbreitet, oft Seefische wie Makrele, Sprotte oder Hering. In England und Wales darf ein selbst gefangener Fisch nur am selben Gewässer als Köder dienen.
Weitere Regeln
England und Wales: Krebse sind als Köder verboten.
Quelle: GOV.UK: Freshwater rod fishing rules, Tackle you can use (England und Wales) (laut GOV.UK Content-API inhaltlich zuletzt geändert 25.03.2015, Seite technisch aktualisiert 09.09.2026)
England und Wales: Vor dem 16. Juni darfst du auf Lachs nur mit Kunstköder oder Kunstfliege angeln und musst ihn unversehrt zurücksetzen.
Quelle: GOV.UK: Freshwater rod fishing rules, Tackle you can use (England und Wales) (laut GOV.UK Content-API inhaltlich zuletzt geändert 25.03.2015, Seite technisch aktualisiert 09.09.2026)
England: In der Schonzeit für Friedfisch sind beim Angeln auf Forelle und Lachs je nach Region nur bestimmte Köder erlaubt, im Südosten nur die Kunstfliege.
Quelle: GOV.UK: Freshwater rod fishing rules, When and where you can fish (laut GOV.UK Content-API inhaltlich zuletzt geändert 25.03.2015, Seite technisch aktualisiert 09.09.2026)
Schottland: Fischlaich, Feuer und Licht sind als Köder oder Lockmittel ebenfalls verboten.
Quelle: Salmon and Freshwater Fisheries (Consolidation) (Scotland) Act 2003, section 4(2), legislation.gov.uk (aktuell mit allen bis 23.10.2026 bekannten Änderungen, live vertebrates eingefügt 2007)
Techniken
Zielfische
Köder je Zielfisch
Kurz gefragt
Ist Angeln mit lebendem Köderfisch in Großbritannien erlaubt?
Das hängt vom Landesteil ab. In Schottland ist es im Süßwasser verboten, in England und Wales nur mit Fischen aus dem selben Gewässer erlaubt.
Darf ich in Irland mit lebendem Köderfisch auf Hecht angeln?
Nein. Inland Fisheries Ireland verbietet lebenden Köderfisch im Süßwasser, um eingeschleppte Arten zu verhindern, und verfolgt Verstöße.
Welche Köder nutzen britische Friedfischangler?
Maden, Caster, Mais, Brot und Pellets sind die Grundausstattung. Für Karpfen kommen Boilies dazu.
Andere Regionen
Regeln ändern sich und gelten oft nur für ein Land, einen Bundesstaat oder ein Gewässer. Prüf vor dem Angeln die Erlaubnis für dein Gewässer. Angaben ohne Gewähr, jede mit Quelle.