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Fischart

Rotauge

Häufiger Schwarmfisch mit leuchtend roter Iris, leicht zu fangen und deshalb der klassische Fisch für Einsteiger.

Rutilus rutilus

Rotauge (Rutilus rutilus) in Seitenansicht

Foto: George Chernilevsky, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
April bis Mai (allgemein, regional auch später)
Rote Liste DE
ungefährdet
Typische Methode
Posenangeln
Top-Köder
Maden
Angeltag auf Rotauge planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Sieht der Rotfeder sehr ähnlich: Die Rotfeder hat ein oberständiges Maul und eine leicht vorgezogene Bauchflosse.

So fängst du ihn

Methoden: Posenangeln, Stippen, Feederangeln

Köder: Maden, Mais, Brotflocke, Rotwurm

Fast das ganze Jahr, gut im Frühjahr und Herbst; im Winter in tieferen, ruhigen Bereichen.

Lebensraum und Nahrung

Fast überall: Seen, Teiche, Flüsse, Kanäle und Häfen bis ins Brackwasser. Meidet nur kalte, schnelle Forellenbäche und klare Gebirgsseen.

Zooplankton, Würmer, Insektenlarven, kleine Schnecken und Muscheln sowie Wasserpflanzen.

Größe und Alter

Häufige Länge etwa 25 cm; FishBase nennt maximal 50,2 cm, ein höchstes veröffentlichtes Gewicht von 1,8 kg und ein Höchstalter von 14 Jahren.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Süßwasserfische 2023): ungefährdet. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2024).
Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

In der Küche

Schmeckt fein, hat aber viele feine Gräten; schröpfen, frittieren oder zu Fischfrikadellen verarbeiten.

Quellen (3)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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