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Methode

Brandungsangeln: so startest du

Beim Brandungsangeln wirfst du schwere Bleie mit Wurmködern weit vom Strand aus. Ziel sind vor allem Dorsch und Plattfische.

Gut für

Angeltag mit Brandungsangeln planen

Das brauchst du

So gehst du vor

  1. Kläre vorher, welche Papiere du an diesem Küstenabschnitt brauchst und ob dort Schutz- oder Badezonen gelten.
  2. Übe den Wurf zuerst am leeren Strand nur mit einem Wurfblei, ohne Vorfach. Trag dabei einen Fingerschutz.
  3. Stell das Dreibein auf und beschwer es bei starkem Wind mit einem Sandsack. Zieh die Würmer sauber auf den Haken.
  4. Wirf aus und achte immer auf Spaziergänger: ein abreißendes schweres Blei ist gefährlich.
  5. Beißt weit draußen nichts, leg Montagen auch auf mittlere und kurze Distanz, etwa 40 bis 60 m.
  6. Beobachte die Rutenspitze. Zittert sie nur kurz, warte etwas, bis der Fisch den Köder richtig genommen hat.
  7. Hol den Fisch gleichmäßig durch die Brandung ein. Fische für die Küche betäubst und tötest du sofort waidgerecht.
Typische Fehler
  • Zu leichtes Blei bei auflandigem Wind: die Montage treibt zurück an den Strand.
  • Ohne Schlagschnur und Fingerschutz mit vollem Schwung werfen.
  • Nicht auf Spaziergänger hinter und neben dir achten.
  • Nur auf maximale Weite werfen, obwohl die Fische oft näher am Ufer fressen.

Tipps

Kurz gefragt

Welches Blei nehme ich zum Brandungsangeln an der Ostsee?

Üblich sind etwa 125 bis 200 g. Bei starker Brandung und auflandigem Wind halten Krallenbleie die Montage am Platz, bei wenig Wind reichen glatte Bleie, die weniger Kraut sammeln.

Wann ist die beste Zeit zum Brandungsangeln?

An der Ostsee gilt die Zeit vom Herbst bis ins Frühjahr als Brandungssaison. Plattfische beißen besonders im Herbst, gern ab Sonnenuntergang und nachts. Trübe Tage mit auflandigem Wind sind oft gut.

Welcher Köder eignet sich zum Brandungsangeln?

Am besten fangen Wattwürmer und Seeringelwürmer. Du bekommst sie in Angelshops an der Küste. Zieh sie sauber auf, damit sie den Wurf überstehen.

Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

Quellen (2)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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