Methode
Feederangeln: so startest du
Beim Feedern wirfst du Köder und Futter zusammen mit einem Korb aus. Den Biss zeigt dir die feine Rutenspitze.
Gut für
Angeltag mit Feedern planenDas brauchst du
- Feederrute: 3 bis 3,60 m, für den Einstieg etwa 90 g Wurfgewicht
- Wechselspitzen in Unzen (oz), 1 oz entspricht etwa 28 bis 30 g
- Stationärrolle mit fein und ruckfrei laufender Frontbremse
- Monofile Hauptschnur 0,22 oder 0,25 mm, sie verzeiht Wurffehler
- Futterkörbe aus Draht, lieber etwas zu schwer als zu leicht
- Fertigvorfächer, Haken Größe 18 bis 10 je nach Köder
- Grundfutter plus Maden, Mais oder kleine Würmer
- Rutenhalter, Kescher, Hakenlöser, Schlagholz und Messer
So gehst du vor
- Futter mischen: erst mit zu wenig Wasser, dann nachfeuchten, bis sich lockere Ballen formen. Etwa 15 Minuten quellen lassen.
- Bau eine Schlaufenmontage: am Schnurende eine 40 bis 70 cm lange Schlaufe für den Korb, knapp darüber eine kleine Schlaufe für das Vorfach.
- Wirf über Kopf auf einen festen Punkt am anderen Ufer. Nach dem ersten Wurf klemmst du die Schnur in den Clip der Rolle.
- So landet jeder Korb an derselben Stelle und es entsteht ein Futterplatz. Warte, bis der Korb am Grund liegt.
- Spann die Schnur vorsichtig, bis sich die Spitze leicht biegt, und leg die Rute in den Halter.
- Biegt sich die Spitze deutlich und gleichmäßig, setzt du den Anhieb. Kurze Zupfer kommen oft von kleinen Fischen.
- Kleine Fische schwingst du heran, ab etwa 400 g nimmst du den Kescher, sonst bricht die feine Spitze.
- Nach jedem Fang neu beködern, Korb füllen und sofort wieder an dieselbe Stelle werfen.
Typische Fehler
- Rute in der Hand halten statt im Halter: du ermüdest und siehst Bisse schlechter.
- Zu lange mit dem Anhieb warten.
- Zu leichter Korb: er rutscht im Fluss über den Grund und der Futterplatz zerfällt.
- Zu viel Wasser im Futter: es löst sich nicht mehr richtig aus dem Korb.
Tipps
- In klarem Wasser und im Winter dunkles Futter nehmen, im Sommer darf es heller sein.
- Je zaghafter die Bisse, desto länger das Vorfach.
- Bleib am Anfang bei einfachen Montagen, kompliziert fängt nicht automatisch mehr.
Kurz gefragt
Welches Wurfgewicht brauche ich für die erste Feederrute?
Für den Einstieg gilt eine Rute mit etwa 90 g Wurfgewicht und 3 bis 3,60 m Länge als guter Allrounder. Damit fischst du am See und am kleinen Fluss. Große Ströme brauchen deutlich schwerere Ruten.
Was bedeuten die oz-Angaben auf den Feederspitzen?
Die Zahl zeigt, wie viel Gewicht eine Spitze verträgt. 1 oz entspricht etwa 28 bis 30 g. Leichte Spitzen unter 1 oz zeigen feine Bisse, ab 3 oz passen schwere Körbe.
Was ist der Unterschied zwischen Feedern und Grundangeln?
Feedern ist eine Form des Grundangelns. Statt eines Bleis trägt ein Futterkorb das Gewicht und bringt bei jedem Wurf Futter direkt neben deinen Köder. Den Biss zeigt die feine Spitze statt eines Bissanzeigers.
Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.
Quellen (3)
- blinker.de/angelmethoden/friedfischangeln/angeltipps/feederangeln-frie
- blinker.de/angelmethoden/friedfischangeln/angeltipps/grundangeln-dein-
- de.wikipedia.org/wiki/Angeln
Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].
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