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Methode

Feederangeln: so startest du

Beim Feedern wirfst du Köder und Futter zusammen mit einem Korb aus. Den Biss zeigt dir die feine Rutenspitze.

Gut für

Angeltag mit Feedern planen

Das brauchst du

So gehst du vor

  1. Futter mischen: erst mit zu wenig Wasser, dann nachfeuchten, bis sich lockere Ballen formen. Etwa 15 Minuten quellen lassen.
  2. Bau eine Schlaufenmontage: am Schnurende eine 40 bis 70 cm lange Schlaufe für den Korb, knapp darüber eine kleine Schlaufe für das Vorfach.
  3. Wirf über Kopf auf einen festen Punkt am anderen Ufer. Nach dem ersten Wurf klemmst du die Schnur in den Clip der Rolle.
  4. So landet jeder Korb an derselben Stelle und es entsteht ein Futterplatz. Warte, bis der Korb am Grund liegt.
  5. Spann die Schnur vorsichtig, bis sich die Spitze leicht biegt, und leg die Rute in den Halter.
  6. Biegt sich die Spitze deutlich und gleichmäßig, setzt du den Anhieb. Kurze Zupfer kommen oft von kleinen Fischen.
  7. Kleine Fische schwingst du heran, ab etwa 400 g nimmst du den Kescher, sonst bricht die feine Spitze.
  8. Nach jedem Fang neu beködern, Korb füllen und sofort wieder an dieselbe Stelle werfen.
Typische Fehler
  • Rute in der Hand halten statt im Halter: du ermüdest und siehst Bisse schlechter.
  • Zu lange mit dem Anhieb warten.
  • Zu leichter Korb: er rutscht im Fluss über den Grund und der Futterplatz zerfällt.
  • Zu viel Wasser im Futter: es löst sich nicht mehr richtig aus dem Korb.

Tipps

Kurz gefragt

Welches Wurfgewicht brauche ich für die erste Feederrute?

Für den Einstieg gilt eine Rute mit etwa 90 g Wurfgewicht und 3 bis 3,60 m Länge als guter Allrounder. Damit fischst du am See und am kleinen Fluss. Große Ströme brauchen deutlich schwerere Ruten.

Was bedeuten die oz-Angaben auf den Feederspitzen?

Die Zahl zeigt, wie viel Gewicht eine Spitze verträgt. 1 oz entspricht etwa 28 bis 30 g. Leichte Spitzen unter 1 oz zeigen feine Bisse, ab 3 oz passen schwere Körbe.

Was ist der Unterschied zwischen Feedern und Grundangeln?

Feedern ist eine Form des Grundangelns. Statt eines Bleis trägt ein Futterkorb das Gewicht und bringt bei jedem Wurf Futter direkt neben deinen Köder. Den Biss zeigt die feine Spitze statt eines Bissanzeigers.

Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

Quellen (3)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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