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Fischart

Brasse

Hochrückiger Friedfisch, auch Blei genannt, der in großen Schwärmen am Grund frisst und ein typischer Fisch beim Feederangeln ist.

Abramis brama

Brasse (Abramis brama) in Seitenansicht

Foto: Nervurax Fishing, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
April bis Juli (allgemein, regional verschieden)
Rote Liste DE
ungefährdet
Typische Methode
Feederangeln
Top-Köder
Maden
Angeltag auf Brasse planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Wird oft mit dem Güster verwechselt: Bei der Brasse reichen die angelegten Brustflossen bis an den Ansatz der Bauchflossen.

So fängst du ihn

Methoden: Feederangeln, Stippen, Posenangeln

Köder: Maden, Mais, Rotwurm, Caster

In der Dämmerung und nachts, besonders vom späten Frühjahr bis zum Herbst.

Lebensraum und Nahrung

Langsam fließende Unterläufe, Kanäle, Häfen und nährstoffreiche Seen mit schlammigem Grund. Lebt in Schwärmen nah am Boden.

Wühlt im Schlamm nach Zuckmückenlarven, Würmern, Muscheln und Schnecken, frisst auch Plankton und Pflanzen.

Größe und Alter

Mit acht Jahren etwa 30 bis 50 cm; unter idealen Bedingungen bis 85 cm und über 8 kg. Kann etwa 16 Jahre alt werden (Wikipedia).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Süßwasserfische 2023): ungefährdet. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2023).
Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

In der Küche

Sehr grätenreich, daher selten als Filet; gut geeignet für Frikadellen, zum Einlegen oder Räuchern.

Quellen (3)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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