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Rezept

Fischfrikadellen aus Weißfisch oder Hecht

Weißfisch hat viele feine Gräten, im Fleischwolf werden sie so klein, dass du sie nicht mehr merkst: die beste Verwertung für Brassen und Rotaugen.

60 Minuten (davon 30 Minuten Kühlzeit) · 4 Portionen

Zutaten

Zubereitung

  1. Weich das Brötchen in kaltem Wasser ein und drück es danach gut aus. Schäl die Zwiebel und schneide sie grob.
  2. Schneide die Filets in Streifen, die in den Fleischwolf passen. Entferne dabei grobe Bauchgräten und Hautreste.
  3. Dreh Fisch, Brötchen und Zwiebel durch die feine Lochscheibe. Bei Brassen lohnt sich ein zweiter Durchgang, dann werden auch die Y-Gräten winzig.
  4. Misch Ei, Senf, Kräuter, Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer unter. Gib so viele Semmelbrösel dazu, bis sich die Masse gut formen lässt.
  5. Stell die Masse etwa 30 Minuten kalt. Sie wird dadurch fester und die Frikadellen zerfallen beim Wenden nicht.
  6. Form mit nassen Händen etwa acht flache Frikadellen.
  7. Erhitz das Fett in einer Pfanne und brate die Frikadellen bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 4 bis 5 Minuten goldbraun.
  8. Brich eine Frikadelle zur Probe auf: Innen ist sie nicht mehr glasig, sondern durchgehend fest und hell.

Tipps

Sicherheit: Wasch dir nach dem Umgang mit rohem Fisch die Hände gründlich mit Seife und warmem Wasser und nutz für Rohes und Gegartes nicht dieselben Küchenutensilien. Gar die Frikadellen vollständig durch, das BfR nennt allgemein mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen.

Brasse: Steckbrief Rotauge: Steckbrief Hecht: Steckbrief

Quellen (2)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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