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Fischart

Giant Trevally

Dickkopf-Makrele, englisch Giant trevally, unter Anglern kurz GT. Die größte Stachelmakrele ihrer Gattung: ein bulliger Riffräuber, der Popper an der Oberfläche zerschlägt und Angler auf die Seychellen, nach Mosambik, Sansibar und Oman lockt.

Caranx ignobilis

Giant Trevally (Caranx ignobilis) in Seitenansicht

Foto: Dr. Dwayne Meadows, NOAA/NMFS/OPR, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
In den warmen Monaten, im südlichen Afrika von Juli bis März mit Höhepunkt November bis März, gesteuert auch vom Mondzyklus; große Schulen laichen über Riffen und Bänken (englische Wikipedia). Geschlechtsreif mit 54 bis 61 cm und drei bis vier Jahren (englische Wikipedia), FishBase nennt 60 cm.
Typische Methode
Popper- und Stickbait-Fischen an Riffkanten (englische Wikipedia)
Top-Köder
Großer Popper
Angeltag auf Giant Trevally planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Die Atlantische Crevalle Jack (Caranx hippos) sieht ähnlich aus und wurde lange mit ihr verwechselt (englische Wikipedia); sie lebt aber im Atlantik. Die kleinere Bluefin Trevally (Caranx melampygus) hat blaue Flossen und kreuzt sich auf Hawaii mit der Dickkopf-Makrele (FishBase, englische Wikipedia). In südafrikanischen Flussmündungen schwimmen Jungfische oft mit der Brassy Trevally (Caranx papuensis) (englische Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Popper- und Stickbait-Fischen an Riffkanten (englische Wikipedia), Jiggen an Bänken und Abbruchkanten (englische Wikipedia), Fliegenfischen auf den Flats, etwa auf den Seychellen (Faustregel), Naturköder: Köderfisch oder Tintenfisch an starker Montage (englische Wikipedia)

Köder: Großer Popper, Stickbait, Metall-Jig, Lebender Köderfisch, Großer Streamer (Fliege)

Am aktivsten in der Morgen- und Abenddämmerung (englische Wikipedia, für Südafrika und Hawaii). Die beste Reisezeit hängt vom Revier ab; vor der Buchung beim Veranstalter erfragen (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Indopazifik vom Roten Meer und der Ostküste Afrikas bis Hawaii und zu den Marquesas, im Norden bis Südjapan, im Süden bis Nordaustralien (FishBase); Westgrenze ist die Südspitze Südafrikas, dazu Inselgruppen wie Malediven, Seychellen und Madagaskar (englische Wikipedia). Riffe, Lagunen, Buchten, Wattflächen und Kanäle in 10 bis 188 m Tiefe (FishBase); ältere Fische gehen an Außenriffe und Abbruchkanten, oft tiefer als 80 m (englische Wikipedia). Jungfische leben in Flussmündungen, auch in Oberläufen von Flüssen und Küstenseen, in Südafrika bei 0,5 bis 38 Promille Salzgehalt (englische Wikipedia). Reiseländer für Angler sind etwa Seychellen, Mosambik, Tansania (Sansibar), Südafrika, Oman und Malediven.

Spitzenräuber, der vor allem Fische frisst, dazu Krebstiere, Tintenfische und Weichtiere (englische Wikipedia); nachts auch Krabben und Langusten (FishBase). Vor Südafrika jagt sie vor allem tagsüber, besonders in der Dämmerung, vor Sansibar eher nachts. Auf dem Farquhar-Atoll (Seychellen) springt sie nach jungen Rußseeschwalben (englische Wikipedia).

Größe und Alter

FishBase: max. 170 cm, üblich 100 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 80 kg; englische und deutsche Wikipedia nennen dieselben Höchstwerte. Fische über 50 kg sind beim Sportangeln laut englischer Wikipedia nicht selten. Ein etwa 1 m langer Fisch ist nach Otolithen-Wachstumskurven rund acht Jahre alt, ein 1,7 m langer rund 24 Jahre (englische Wikipedia).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, bewertet 2015; FishBase). Um die Hauptinseln Hawaiis sind die Bestände stark zurückgegangen (englische Wikipedia). Südafrika: Freizeitangeln nur mit Genehmigung (Marine Living Resources Act 1998, Abschnitt 13); für Kingfishes (Caranx spp.) gilt kein Mindestmaß und ein Tageslimit von 5 Fischen, insgesamt höchstens 10 Fische je Tag (GN R1111 von 1998, Annexure 7, Fassung auf acts.co.za, abgerufen am 21.10.2026; aktuelle Fassung vor der Reise beim Fischereiministerium DFFE prüfen). Viele Veranstalter fischen nur mit Catch and Release (englische Wikipedia). In anderen Ländern Lizenz und Regeln vor der Reise beim Veranstalter und der Behörde prüfen.
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Der Speisewert wird von schlecht bis ausgezeichnet bewertet; große Fische können Ciguatera-Gift tragen, auf Hawaii wird sie deshalb selten gegessen (englische und deutsche Wikipedia, FishBase). Große GTs besser zurücksetzen (Faustregel).

Quellen (5)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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