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Fischart

Scholle

Wichtigster Plattfisch Europas, auch Goldbutt genannt, an den orangeroten Punkten zu erkennen und ein gefragter Speisefisch.

Pleuronectes platessa

Scholle (Pleuronectes platessa) in Seitenansicht

Foto: Hans Hillewaert, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Dezember bis Mai, Hauptzeit in den Wintermonaten (allgemein, regional verschieden)
Rote Liste DE
ungefährdet
Typische Methode
Brandungsangeln
Top-Köder
Wattwurm
Angeltag auf Scholle planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Wird oft mit der Flunder verwechselt: Die Scholle ist glatt und hat leuchtende Punkte, die Flunder ist an Seitenlinie und Flossensaum rau.

So fängst du ihn

Methoden: Brandungsangeln, Grundangeln vom Boot, Driftangeln mit Buttlöffel

Köder: Wattwurm, Seeringelwurm, Muschelfleisch, Buttlöffel mit Wurm

Vom Frühjahr bis in den Herbst, vor allem in der Dämmerung und nachts; im Frühjahr gefangene Schollen heißen im Handel Maischolle.

Lebensraum und Nahrung

Sand- und Schlickgrund an fast allen europäischen Küsten, in Nordsee und westlicher Ostsee; ältere Schollen leben tiefer, junge oft im Flachwasser vor Badestränden und im Wattenmeer.

Vor allem dünnschalige Muscheln und Borstenwürmer, dazu Kleinkrebse, Schnecken und Wattwürmer; frisst meist nachts.

Größe und Alter

Ausgewachsen 40 bis maximal 70 cm, bis 7 kg und bis 45 Jahre; früher wurden Schollen von knapp 1 m und bis 50 Jahren gefangen, heute liegen die Fanggrößen bei 25 bis 40 cm (Wikipedia). FishBase: max. 100 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 7,0 kg, Höchstalter 50 Jahre.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Meeresfische 2025): ungefährdet. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2022).
Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

In der Küche

Zartes, mildes, weißes Fleisch; klassisch im Ganzen gebraten, im Norden gern mit Speck.

Quellen (4)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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