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Fischart

Flunder

Plattfisch der Küsten und Flussmündungen, der Brackwasser liebt, weit in Flüsse aufsteigt und ein Klassiker beim Brandungsangeln ist.

Platichthys flesus

Flunder (Platichthys flesus) in Seitenansicht

Foto: Hans Hillewaert, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
In der südlichen Nordsee Februar bis Mai, im hohen Norden April bis Juni, im Meer (allgemein, regional verschieden)
Rote Liste DE
ungefährdet
Typische Methode
Brandungsangeln
Top-Köder
Wattwurm
Angeltag auf Flunder planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Sieht der Scholle ähnlich: Die Flunder fühlt sich an Seitenlinie und Flossensaum rau an, die Scholle ist glatt und hat leuchtend orange Punkte.

So fängst du ihn

Methoden: Brandungsangeln, Grundangeln von Mole oder Boot, Driftangeln mit Buttlöffel

Köder: Wattwurm, Seeringelwurm, Muschelfleisch, Buttlöffel mit Wurm

Abends und nachts, wenn sie auf Nahrungssuche geht; tagsüber liegt sie oft eingegraben im Sand.

Lebensraum und Nahrung

Sand- und Schlickküsten von Nord- und Ostsee bis ins Mittelmeer, bevorzugt Brackwasser in Flussmündungen, Förden und Buchten; einzelne Tiere wandern weit die Flüsse hinauf.

Asseln, Flohkrebse, Weichtiere und Borstenwürmer; im Süßwasser vor allem Zuckmücken- und Köcherfliegenlarven.

Größe und Alter

Meist 25 bis 30 cm und etwa 300 g, maximal 50 cm (Wikipedia). FishBase nennt dagegen max. 60 cm, ein höchstes veröffentlichtes Gewicht von 2,9 kg und ein Höchstalter von 15 Jahren.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Meeresfische 2025): ungefährdet. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2022). Die Baltische Flunder (Platichthys solemdali) gilt seit 2018 als eigene Art (Rote Liste: Daten unzureichend).
Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Wir bauen die Übersicht je Bundesland mit Quelle und Prüfdatum gerade auf. Bis dahin gilt: Landesfischereiverordnung und Gewässerordnung deines Vereins prüfen.

In der Küche

Beliebter Speisefisch, im Norden oft Butt genannt; klassisch gebraten oder geräuchert.

Quellen (4)

Stand 2026-10-10. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

Du weißt mehr?

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