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Fischart

Gebänderter Barrakuda

Gebänderter Barrakuda, englisch Yellowmouth barracuda: schlanker Schwarmräuber mit dunklen Querbändern bis unter die Seitenlinie, der im Mittelmeer häufiger wird und an Kaps mit Strömung auf Kunstköder beißt.

Sphyraena viridensis

Gebänderter Barrakuda (Sphyraena viridensis) in Seitenansicht

Foto: Diego Delso, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Die Quellen nennen keine Laichzeit. Die sommerlichen Schwärme dienen vermutlich auch der Paarung, kleinere Männchen sammeln sich um größere Weibchen (englische Wikipedia).
Typische Methode
Spinnfischen mit schlanken Wobblern und Stickbaits an Kaps und Molen
Top-Köder
Schlanker Schwimmwobbler
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So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Der Europäische Barrakuda (Sphyraena sphyraena) hat Schuppen auf dem Vorkiemendeckel, und seine Querbänder reichen nicht unter die Seitenlinie; er wird größer (englische Wikipedia). Der Große Barrakuda (Sphyraena barracuda) der Tropen hat schwarze Flecken statt Bänder (Faustregel).

So fängst du ihn

Methoden: Spinnfischen mit schlanken Wobblern und Stickbaits an Kaps und Molen, Langsames Schleppen mit kleinen Wobblern entlang der Küste, Angeln mit lebendem Köderfisch an Stellen mit Strömung, Fischen in der Dämmerung und nachts unter Licht (Faustregel)

Köder: Schlanker Schwimmwobbler, Stickbait, Lebende Bastardmakrele (Nahrung laut englischer Wikipedia), Gummifisch mit Bleikopf (Faustregel)

Im Sommer stehen Schwärme an Stellen mit starker Strömung, im Winter nur Jungfische in flachen Buchten (englische Wikipedia). Morgen- und Abenddämmerung gelten als beste Zeit (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Subtropischer Ostatlantik um Azoren, Madeira, Kapverden und Kanaren; im Mittelmeer nachgewiesen etwa vor Libanon, Israel, Algerien, Korsika und Sizilien, in Adria und Ägäis, im Norden bis Cornwall (englische Wikipedia). Die genaue Verbreitung ist unklar, weil die meisten Meldungen ihn nicht vom Europäischen Barrakuda trennen (FishBase). Küstennahes Freiwasser, 0 bis 100 m tief (FishBase). Im Sommer Schwärme von bis zu 200, meist 30 bis 40 Fischen an Stellen mit starker Strömung, große Fische tiefer bis 30 m; im Winter nur kleine Gruppen von Jungfischen in flachen Buchten (englische Wikipedia).

Fische, Kopffüßer und Krebstiere (FishBase). In einer Studie bei den Azoren bestand die Nahrung nur aus Fischen, vor allem Blauen Bastardmakrelen (in 72,4 Prozent der Mägen), dazu Gelbstriemen, Meerjunker und Achselfleck-Brassen; die Barrakudas jagten einzeln oder in Gruppen, eine Verfolgung dauerte 8 bis 40 Sekunden (englische Wikipedia).

Größe und Alter

FishBase: max. 128 cm Gabellänge, üblich 40 cm Standardlänge, höchstes veröffentlichtes Gewicht 8,2 kg. Englische Wikipedia: meist 35 bis 40 cm, bis 65 cm Standardlänge, bei den Azoren bis 1,19 m; Rekordfang mit der Rute 10,2 kg (22 lb 8 oz) vor Lanzarote 2007. Der Rekord liegt damit über dem FishBase-Höchstgewicht.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, bewertet 2014; FishBase). Für Barrakudas gibt es keine EU-Mindestreferenzgröße im Mittelmeer (Verordnung (EU) 2019/1241, Anhang IX Teil A). Freizeitfänge dürfen im Mittelmeer nicht verkauft werden (Verordnung (EG) Nr. 1967/2006, Art. 17). Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien und Griechenland haben eigene Lizenzen und Regeln: Kroatien und Spanien verlangen eine Lizenz, Italien eine kostenlose Online-Mitteilung, Frankreich im Mittelmeer die kostenlose Registrierung in der EU-App RecFishing (außer beim Angeln zu Fuß vom Ufer), Griechenland laut Küstenwache keine Lizenz (Pescaday-Angelscheinseiten, Stand 13.10.2026). Mindestmaße, Fangmengen und Schonzeiten vor Ort prüfen.
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Lizenzseiten: Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Portugal. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Wird im östlichen Mittelmeer in kleinen Mengen mit Spiegelnetzen und Strandwaden gefangen und kommt in der Türkei auf den Markt, meist als Beifang; mit wachsenden Beständen könnte er für die Fischerei wichtiger werden (englische Wikipedia). Angaben zur Zubereitung machen die Quellen nicht.

Quellen (6)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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