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Fischart

Streifenbarbe

Streifenbarbe, auch Gestreifte Meerbarbe, englisch Striped red mullet: rot-gelb längsgestreifter Grundfisch mit zwei langen Kinnbarteln, mit denen er den Boden nach Würmern und Krebsen abtastet; begehrter Speisefisch im ganzen Mittelmeer.

Mullus surmuletus

Streifenbarbe (Mullus surmuletus) in Seitenansicht

Foto: (c) Julien Renoult, some rights reserved (CC BY), Wikimedia Commons, CC BY 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Mai bis Juli (FishBase), laut deutscher Wikipedia April bis Juli; Eier und Larven treiben im Freiwasser und werden weit verdriftet. Geschlechtsreif mit drei Jahren (deutsche Wikipedia), im Mittel bei 16,1 cm (FishBase).
Typische Methode
Feines Grundangeln über Sand und Geröll mit kleinem Haken
Top-Köder
Seeringelwurm
Angeltag auf Streifenbarbe planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Die Rotbarbe (Mullus barbatus) wird oft nicht unterschieden (englische Wikipedia); sie hat ein steileres Kopfprofil und keine gestreifte erste Rückenflosse (deutsche und englische Wikipedia). Mit den Meeräschen ist die Streifenbarbe trotz des englischen Namens "mullet" nur entfernt verwandt (englische Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Feines Grundangeln über Sand und Geröll mit kleinem Haken, Leichte Posenmontage, Köder knapp über Grund, Angeln von Molen und Felsen auf sandigen Flecken, Leichtes Bootsangeln in 5 bis 60 m Tiefe (Tiefe laut FishBase, Methode Faustregel)

Köder: Seeringelwurm, Kleine Garnele, Muschelfleisch, Kleines Stück Tintenfisch (Faustregel)

Ganzjährig in Küstennähe; zur Laichzeit von April bis Juli (deutsche Wikipedia) besonders aktiv (Faustregel). Ruhiges, klares Wasser über Sandflecken zwischen Felsen gilt als gut (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Ostatlantik von Westnorwegen und dem Ärmelkanal (in der Nordsee selten) bis Dakar im Senegal und zu den Kanaren, dazu Mittelmeer und Schwarzes Meer (FishBase). Laut deutscher Wikipedia dehnt sich das Gebiet wegen steigender Wassertemperaturen seit Jahrzehnten nach Norden aus. Am Grund über Geröll und rauem Grund, aber auch über Sand und Schlamm, meist 5 bis 60 m tief; im östlichen Ionischen Meer auch 305 bis 409 m (FishBase). Jungfische in großen Schwärmen, Erwachsene in kleinen Gruppen (deutsche Wikipedia).

Bodentiere: Garnelen, Flohkrebse, Borstenwürmer, Weichtiere und kleine Bodenfische (FishBase). Sie sucht mit ihren Barteln, die Geschmacks- und Tastzellen tragen; oft folgen ihr Lippfische und Meerbrassen, die die aufgescheuchten Tiere fressen (deutsche Wikipedia).

Größe und Alter

FishBase: max. 40 cm Standardlänge, üblich 25 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 1,0 kg, Höchstalter 11 Jahre; dieselben Längen und dasselbe Gewicht nennen englische und deutsche Wikipedia. Weibchen werden etwas größer als Männchen (deutsche Wikipedia).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, bewertet 2014; FishBase). EU-Mindestreferenzgröße im Mittelmeer für die Berufsfischerei: 11 cm für Meerbarben (Mullus spp., Verordnung (EU) 2019/1241, Anhang IX Teil A); für Freizeitangler gilt sie laut Art. 2 Abs. 2 nicht automatisch. Freizeitfänge dürfen im Mittelmeer nicht verkauft werden (Verordnung (EG) Nr. 1967/2006, Art. 17). Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien und Griechenland haben eigene Lizenzen und Regeln: Kroatien und Spanien verlangen eine Lizenz, Italien eine kostenlose Online-Mitteilung, Frankreich im Mittelmeer die kostenlose Registrierung in der EU-App RecFishing (außer beim Angeln zu Fuß vom Ufer), Griechenland laut Küstenwache keine Lizenz (Pescaday-Angelscheinseiten, Stand 13.10.2026). Mindestmaße, Fangmengen und Schonzeiten vor Ort prüfen.
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Lizenzseiten: Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Portugal. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Kommerziell wichtiger Speisefisch (englische Wikipedia), frisch und gefroren im Handel, gedünstet, gebraten, gegrillt oder gebacken (FishBase).

Quellen (5)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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