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Fischart

California Yellowtail

California Yellowtail, kurz Yellowtail: eine kräftige, schnelle Bernsteinmakrele mit leuchtend gelber Schwanzflosse, die in Südkalifornien und Niederkalifornien an Kelpwäldern, Inseln und treibenden Kelpfeldern gejagt wird.

Seriola dorsalis

California Yellowtail (Seriola dorsalis) in Seitenansicht

Foto: brian gratwicke, Wikimedia Commons, CC BY 2.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Frühjahr und Sommer, von März bis September; Freilaicher in Ansammlungen, laut englischer Wikipedia werden Eier auch an Kelp angeheftet, das meiste Wissen stammt aus Aquakultur. Geschlechtsreif mit 2 bis 3 Jahren (englische Wikipedia).
Typische Methode
Lebender Köderfisch an Haken und Schnur, laut englischer Wikipedia die übliche Methode
Top-Köder
Lebende Sardine
Angeltag auf California Yellowtail planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Der Yellowtail Amberjack (Seriola lalandi) sieht gleich aus und wurde bis zur genetischen Trennung als dieselbe Art geführt; er lebt weiter südlich im Pazifik (englische Wikipedia). Für Angler an der US-Westküste ist praktisch jeder Yellowtail S. dorsalis.

So fängst du ihn

Methoden: Lebender Köderfisch an Haken und Schnur, laut englischer Wikipedia die übliche Methode, An treibenden Kelpfeldern und Kelpkanten fischen, Metallköder (Surface Iron oder Jig) in jagende Schwärme (Faustregel), Schleppen langsam laufender Köder vor Inseln (Faustregel)

Köder: Lebende Sardine, Lebende Sardelle (Anchovy), Lebende Makrele, Tintenfisch, Metalljig

Warme Monate, wenn das Wasser 18 bis 24 °C hat und die Fische stärker fressen (englische Wikipedia); häufig gefangen an Santa Catalina, San Clemente, den Coronado-Inseln und vor La Jolla. Der frühe Abend bei sinkender Sonne gilt als gute Zeit (englische Wikipedia).

Lebensraum und Nahrung

Westküste Nordamerikas von Point Conception in Kalifornien bis Cabo San Lucas an der Südspitze Niederkaliforniens, dazu der Golf von Kalifornien; im Sommer vermutlich nach Norden wandernd (englische Wikipedia). Küstennah und im Freiwasser: an Felsspitzen und Kelpwäldern dicht unter der Oberfläche, im Sommer auch an treibenden Kelpfeldern (Kelp Paddies); kleinere Fische eher weiter draußen (englische Wikipedia). Bevorzugt 21 bis 22 °C, gefunden bei 18 bis 24 °C, unter 18 °C ziehen sie tiefer (englische Wikipedia). Früher zu S. lalandi gerechnet, nach genetischen Untersuchungen eigene Art; FishBase führt S. dorsalis weiter als Synonym von S. lalandi (FishBase, englische Wikipedia).

Nicht wählerischer Räuber: Makrelen, Sardinen, Sardellen, Tintenfische, Krabben und Stinte; jagt oft in Schwärmen an der Oberfläche, aber auch tiefer, und frisst in den warmen Monaten mehr (englische Wikipedia).

Größe und Alter

Englische Wikipedia: im Mittel 50 bis 120 cm und 5,4 bis 8,2 kg (12 bis 18 lb), der schwerste gefangene Fisch wog 36,3 kg (80 lb), einer der größten beobachteten wurde auf über 155 cm geschätzt; vor Südkalifornien gefangene Fische wiegen meist 10 bis 20 lb und sind 3 bis 7 Jahre alt. FishBase nennt für S. lalandi im weiten Sinn max. 250 cm, üblich 80 cm, 96,8 kg und 12 Jahre; diese Werte gelten nicht sicher für S. dorsalis.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern; englische Wikipedia, FishBase führt die Art unter S. lalandi, dort LC 2015). Kalifornien: höchstens 10 Fische je Tag und im Besitz, Mindestmaß 24 Zoll (etwa 61 cm) Gabellänge, davon dürfen bis zu fünf Fische kürzer sein (California Department of Fish and Wildlife, abgerufen 21.10.2026). Einen eigenen Bewirtschaftungsplan gibt es nicht (englische Wikipedia nach CDFW). Lizenz je Bundesstaat bzw. Land; in Mexiko die dortigen Regeln prüfen.
Regeln in den USA

Mindestmaß, Fanglimit und Schonzeit legt in den USA jeder Bundesstaat selbst fest. Pescaday listet diese Regeln noch nicht: Prüf sie vor dem Angeln bei der Fischereibehörde des Staates, in dem du angelst. Angelschein USA: Behörde je Bundesstaat

In Deutschland haben wir für diese Art in keiner Landesfischereiverordnung ein Mindestmaß oder eine Schonzeit gefunden.

In der Küche

Begehrter Speisefisch mit weißem und rotem Muskelfleisch, in Restaurants teuer gehandelt (englische Wikipedia).

Quellen (3)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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