Fischart
Große Gabelmakrele
Große Gabelmakrele, englisch Leerfish oder Garrick: großer, silbriger Küstenräuber mit auffällig welliger Seitenlinie, der in der Brandung Meeräschen jagt und ein begehrter Fisch für Spinn- und Köderfischangler ist.
Lichia amia

Foto: JOHN LANGRIDGE, Wikimedia Commons, CC BY 4.0, auf 3:2 gebracht
- Laichzeit
- Eier treiben im Freiwasser (FishBase). In Südafrika wächst die Art vor allem in Flussmündungen auf und zieht nach der Reife ins Meer (englische Wikipedia). Eine Laichzeit für das Mittelmeer nennen die Quellen nicht.
- Typische Methode
- Angeln mit lebender Meeräsche als Köderfisch (englische Wikipedia: Lieblingsbeute)
- Top-Köder
- Lebende Meeräsche
So erkennst du ihn
- Seitenlinie stark wellig: über der Brustflosse nach oben, dahinter nach unten gebogen, ohne Knochenschilde (FishBase)
- Oben braun, unterhalb der Seitenlinie silberweiß, Spitzen von Rücken- und Afterflosse schwarz
- Erste Rückenflosse aus 7 kurzen, fast freien Stacheln, spitze Schnauze; Jungfische bis etwa 12 cm mit dunklen Querbinden (FishBase)
Verwechslungsgefahr: Der Name "Gabelmakrele" ist mehrdeutig: Die deutsche Wikipedia leitet "Gabelmakrele" auf den Blaubarsch (Bläuel, Pomatomus saltatrix) um und nennt die Art Trachinotus ovatus ebenfalls Gabelmakrele; GBIF führt "Gabelmakrele" für Trachinotus ovatus und für Lichia amia. Lichia amia erkennt man sicher an der welligen Seitenlinie (FishBase).
So fängst du ihn
Methoden: Angeln mit lebender Meeräsche als Köderfisch (englische Wikipedia: Lieblingsbeute), Spinnfischen mit Oberflächenködern und Wobblern in der Brandung, Schleppangeln langsam entlang der Küste, Angeln in Flussmündungen und Hafeneinfahrten (Faustregel)
Köder: Lebende Meeräsche, Lebender kleiner Köderfisch, Oberflächenköder (Popper, Stickbait), Schwimmwobbler, Großer Gummifisch (Faustregel)
In der Brandungszone, wo die Trupps Kleinfische jagen (englische Wikipedia). Wenn sich Meeräschen an Mündungen und Häfen sammeln, lohnt es sich besonders (Faustregel).
Lebensraum und Nahrung
Ostatlantik von der südlichen Biskaya bis Südafrika einschließlich Mittelmeer, im westlichen Indischen Ozean bis zur Maputo-Bucht in Mosambik (FishBase); laut englischer Wikipedia auch im westlichen Schwarzen Meer. Küstennah im Freiwasser, 0 bis 50 m tief, auch in Flussmündungen; in Namibia gelegentlich im Unterlauf von Kunene und Oranje (FishBase). Jagt in kleinen Trupps in der Brandungszone (englische Wikipedia). Die Bestände in Südafrika und Angola sind genetisch deutlich getrennt (englische Wikipedia).
Vor allem Fische, bevorzugt Meeräschen; Jungfische fressen eher Krebstiere (FishBase, englische Wikipedia).
Größe und Alter
FishBase: max. 200 cm Totallänge, üblich 100 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 50 kg; geschlechtsreif ab etwa 60 cm. Englische Wikipedia: bis 1,5 m und über 30 kg. Die Quellen weichen voneinander ab, ein Höchstalter nennen sie nicht.
Schutz und Regeln
Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Lizenzseiten: Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Portugal. Angelurlaub-Guide
In der Küche
Wird kommerziell gefangen und als Speisefisch genutzt (FishBase); Angaben zur Zubereitung machen die Quellen nicht. Viele Angler setzen große Fische zurück (Faustregel).
Quellen (7)
- fishbase.se/summary/Lichia-amia.html
- en.wikipedia.org/wiki/Leerfish
- de.wikipedia.org/wiki/Trachinotus
- de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gabelmakrele&redirect=no
- api.gbif.org/v1/species/2391092/vernacularNames
- legislation.gov.uk/eur/2019/1241/annex/IX/2020-01-31
- legislation.gov.uk/eur/2006/1967/article/17/2020-01-31
Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].
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