Fischart
Dusky Kob
Dusky Kob, in Südafrika auch Kob oder Kabeljou, in Australien Mulloway oder Jewfish; ein belegter deutscher Name fehlt. Ein großer, silbern-bronzener Umberfisch aus Brandung und Flussmündungen, einer der wichtigsten Angelfische Südafrikas.
Argyrosomus japonicus

Foto: Show_ryu, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, auf 3:2 gebracht
- Laichzeit
- Die Bestände aus West- und Ostkap wandern im Winter und Frühling nach KwaZulu-Natal, um dort zu laichen (englische Wikipedia). Geschlechtsreif im Mittel mit 100 cm (FishBase).
- Typische Methode
- Brandungsangeln mit Naturköder (englische Wikipedia: Kob unter 110 cm fangen vor allem Brandungs- und Mündungsangler)
- Top-Köder
- Lebende Meeräsche (Mullet)
So erkennst du ihn
- Silbrig mit bronzegrünem Rücken und kupferfarbenem Kopf
- Reihe weißer Flecken entlang der Seitenlinie
- Schwanzflosse bei Jungfischen eckig, bei großen Fischen abgerundet
Verwechslungsgefahr: Im südlichen Afrika leben weitere Kob-Arten der Gattung Argyrosomus; 1995 wurden dort zwei neue Arten beschrieben (FishBase, Hauptreferenz Griffiths und Heemstra 1995). Die südafrikanischen Fangregeln gelten für alle Argyrosomus-Arten gemeinsam (GN R1111, Annexure 7). Der Adlerfisch (Argyrosomus regius) ist die verwandte Art im Ostatlantik (deutsche Wikipedia).
So fängst du ihn
Methoden: Brandungsangeln mit Naturköder (englische Wikipedia: Kob unter 110 cm fangen vor allem Brandungs- und Mündungsangler), Angeln in Flussmündungen mit lebendem Köderfisch oder Gummifisch, gern nachts (Faustregel), Grundangeln vom Boot an tieferen Riffen, wo die großen Fische stehen (englische Wikipedia), Spinnfischen mit Gummifisch an Brücken, Molen und Felsen (Faustregel)
Köder: Lebende Meeräsche (Mullet), Tintenfisch, Sardine oder Fischfetzen, Großer Gummifisch, Garnele
In KwaZulu-Natal zur Laichwanderung im Winter und Frühling (englische Wikipedia). Ruhige, trübe Bedingungen und die Nacht gelten als gute Zeit (Faustregel).
Lebensraum und Nahrung
Indowestpazifik: Südostküste Afrikas vom Kap der Guten Hoffnung bis Südmosambik, Pakistan und Nordwestindien, Südkorea, Japan und Chinas Küste bis Hongkong sowie die ganze Südküste Australiens (FishBase). In Südafrika von der False Bay bis Südmosambik, von der Brandungszone bis 120 m Tiefe (englische Wikipedia). Erwachsene leben küstennah jenseits der Brandung, Jungfische nur in Küstennähe und wandern mit etwa 30 cm in Flussmündungen ein (FishBase). Reiseländer für Angler sind vor allem Südafrika, Mosambik und Australien.
Raubfisch, der in der ganzen Wassersäule frisst: Jungfische unter 15 cm vor allem Schwebgarnelen, mit zunehmender Größe kleine und dann größere Fische sowie Tintenfische (englische Wikipedia).
Größe und Alter
FishBase: max. 181 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 75 kg. Die englische Wikipedia nennt bis 2 m und 82 kg, für Südafrika 2 m und 80 kg; der größte in Australien gefangene Fisch wog 42,5 kg, etwa halb so viel wie der südafrikanische Rekord. Die Quellen weichen voneinander ab.
Schutz und Regeln
Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Angelurlaub-Guide
In der Küche
Wichtiger Speisefisch und in Aquakultur gezüchtet (FishBase). Wegen des Gefährdungsstatus große Laichfische besser zurücksetzen (Faustregel).
Quellen (5)
- fishbase.se/summary/Argyrosomus-japonicus.html
- en.wikipedia.org/wiki/Argyrosomus_japonicus
- de.wikipedia.org/wiki/Adlerfisch
- acts.co.za/marine-living-resources-act-1998/r1111_annexure_7__recreati
- acts.co.za/marine-living-resources-act-1998/13__permits.php
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