Fischart
Hundszahn-Thun
Hundszahn-Thun oder Einfarben-Thun, englisch Dogtooth tuna. Ein kräftiger Riffräuber mit kegelförmigen Zähnen, der nach dem Biss steil in die Tiefe flüchtet; gefischt wird er vor allem an Steilwänden und Seebergen im Indischen Ozean und Westpazifik.
Gymnosarda unicolor

Foto: Diego Delso, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, auf 3:2 gebracht
- Laichzeit
- Über die Fortpflanzung ist wenig bekannt; um Fidschi laicht er in den Sommermonaten, geschlechtsreif ab etwa 65 cm (deutsche Wikipedia).
- Typische Methode
- Schnelles Jiggen mit Metall-Jigs an Riffkanten und Seebergen (englische Wikipedia)
- Top-Köder
- Metall-Jig
So erkennst du ihn
- Rücken und obere Flanken glänzend blauschwarz, darunter silbrig, ohne Linien oder Flecken
- Großes Maul mit großen, kegelförmigen Zähnen in beiden Kiefern
- Stark gewellte Seitenlinie, Körper hinter dem Brustpanzer fast schuppenlos, helle Spitzen an zweiter Rücken- und Afterflosse
Verwechslungsgefahr: Echte Thunfische (Thunnus) haben keine so großen, kegelförmigen Zähne und keine so stark gewellte Seitenlinie (Faustregel nach den Merkmalen in FishBase). Der Hundszahn-Thun ist trotz des Namens kein echter Thun, sondern ein Bonito (englische Wikipedia).
So fängst du ihn
Methoden: Schnelles Jiggen mit Metall-Jigs an Riffkanten und Seebergen (englische Wikipedia), Schleppfischen mit tief laufenden Wobblern (englische Wikipedia), Driften oder Schleppen mit lebendem Köderfisch wie Regenbogenmakrele (englische Wikipedia), Popper-Fischen über flachen Riffen (Faustregel)
Köder: Metall-Jig, Tief laufender Wobbler, Lebender Köderfisch, Popper
Die Quellen nennen keine Saison. Nach dem Biss flüchtet der Fisch steil zum Grund und schneidet die Schnur oft an Riffkanten ab (englische Wikipedia); deshalb starkes Gerät und sofort Druck machen (Faustregel). Reisezeit je Revier beim Veranstalter erfragen.
Lebensraum und Nahrung
Indopazifik vom Roten Meer und Ostafrika bis Französisch-Polynesien, im Norden bis Japan, im Süden bis Australien (FishBase), auch um Madagaskar (deutsche Wikipedia); Hawaii gehört nicht dazu (englische Wikipedia). Lebt vor der Küste vor allem an Korallenriffen in 0 bis 250 m Tiefe (FishBase), kleinere Fische an flachen Riffen, große an tiefen Riffkanten, Seebergen und Steilwänden (englische Wikipedia). Bevorzugt 20 bis 28 °C (FishBase). Beliebte Reviere sind laut englischer Wikipedia unter anderem Rodrigues (Mauritius), die Malediven, die Andamanen, Bali, das Große Barriereriff, Okinawa sowie Vanuatu, Fidschi, Tonga, Samoa und Palau.
Raubfisch, der vor allem kleine Schwarmfische wie Decapterus, Caesio (Füsiliere), Naso, Cirrhilabrus und Pterocaesio sowie Tintenfische jagt (FishBase); auch Stachelmakrelen wie die Regenbogenmakrele (englische Wikipedia). Er lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen von höchstens sechs Fischen (FishBase).
Größe und Alter
FishBase: max. 248 cm Gabellänge, üblich 190 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 131 kg. Die englische Wikipedia nennt meist 40 bis 120 cm und ein beobachtetes Höchstalter von mindestens 20 Jahren. Laut deutscher Wikipedia wog der bislang größte Fisch 131 kg bei 2,04 m (Korea, 1982); vor Fidschi bleiben die Fische mit 0,65 bis 1 m und 5 bis 15 kg deutlich kleiner.
Schutz und Regeln
Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Angelurlaub-Guide
In der Küche
In weiten Teilen des Verbreitungsgebiets ein geschätzter Speisefisch, vermarktet als Konserve und gefroren; ausgewachsene Fische können Ciguatera-Gift tragen (FishBase, englische Wikipedia).
Quellen (3)
- fishbase.se/summary/Gymnosarda-unicolor.html
- en.wikipedia.org/wiki/Dogtooth_tuna
- de.wikipedia.org/wiki/Einfarben-Thun
Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].
Du weißt mehr?
Ergänzungen, Fotos von deinen Fängen oder ein Fehler im Text: schreib uns, wir nennen dich gern als Helfer.
Hinweis schicken