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Fischart

Cavalla

Pferdemakrele, englisch Crevalle Jack. Der Kraftprotz der Karibik: eine Stachelmakrele mit steiler Stirn und schwarzem Fleck am Kiemendeckel, die in Schwärmen Köderfische an die Oberfläche treibt und an leichtem Gerät länger kämpft als fast jeder andere Fisch ihrer Größe.

Caranx hippos

Cavalla (Caranx hippos) in Seitenansicht

Foto: Yinan Chen, Wikimedia Commons, Public Domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Ganzjährig mit regionalen Spitzen, etwa April und Mai in Kuba und März bis September südlich von Florida; bis zu eine Million pelagische Eier (englische Wikipedia). Männchen reif ab 55 cm (4 bis 5 Jahre), Weibchen ab 66 cm (5 bis 6 Jahre).
Typische Methode
Spinnfischen mit Poppern und Blinkern auf jagende Schwärme
Top-Köder
Popper
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So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Der Horse-eye Jack (Caranx latus) hat ein größeres Auge und keinen Fleck auf der Brustflosse; ihm werden mehr Ciguatera-Fälle zugeschrieben (englische Wikipedia). Meldungen aus dem Indischen Ozean beruhen auf Verwechslungen mit Caranx ignobilis (deutsche Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Spinnfischen mit Poppern und Blinkern auf jagende Schwärme, Lebender oder toter Köderfisch (englische Wikipedia), Schleppen mit Wobblern an Pässen und Riffkanten, Fliegenfischen mit großen Streamern und Poppern

Köder: Popper, Blinker, Lebender Köderfisch (Pilchard, Mullet), Köderfischfetzen, Großer Streamer

Wo Köderfischschwärme an der Oberfläche "kochen" und Vögel stoßen; an Pässen bei ablaufendem Wasser (Faustregel). Leichtes Gerät, aber kräftiges Vorfach, weil die Fische hart kämpfen (englische Wikipedia).

Lebensraum und Nahrung

Westatlantik von Nova Scotia bis Uruguay einschließlich Karibik und Golf von Mexiko, fehlt auf den östlichen Kleinen Antillen; Ostatlantik von Portugal bis Angola (deutsche und englische Wikipedia). Über dem Schelf von 1 bis 350 m, meist 1 bis 200 m, auch auf flachen Flats; Jungfische in Brackwasser, Mangroven und Seegras, erwachsene Fische steigen in Flüsse auf, gemessene Salzgehalte von 0 bis 49 Promille (FishBase, englische Wikipedia). Schnelle Schwärme, große Fische oft einzeln.

Vor allem kleinere Fische (74 bis 94 Prozent der Nahrung in einer Studie aus den Südstaaten der USA), dazu Garnelen, Krabben, Muscheln und Fangschreckenkrebse (englische Wikipedia, FishBase).

Größe und Alter

FishBase: max. 124 cm, üblich um 75 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 32 kg; selten über 60 bis 65 cm, ältester untersuchter Fisch 17 Jahre (englische Wikipedia). Rekordfisch laut Odu Magazine und Sport Fishing: 66 lb 2 oz (30 kg) vor Angola, 2010; IGFA-Datenbank nicht abgerufen.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2018 bzw. 2019; FishBase, englische Wikipedia). Keine besonderen Fangregeln in unseren Quellen; in Mexiko gilt die allgemeine Grenze von zehn Fischen je Angler und Tag, höchstens fünf einer Art (NOM-017-PESC-1994). In Belize und auf den Bahamas keine eigene Regel gefunden.
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Lizenzseiten: Mexiko, Belize, Costa Rica, Panama, USA. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Gilt als schlechter Speisefisch: dunkles, grobes Fleisch; junge, sofort ausgeblutete Fische schmecken am besten (englische Wikipedia). Mehrere Ciguatera-Fälle sind belegt (englische Wikipedia). Meist Catch and Release.

Quellen (3)

Stand 2026-10-19. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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