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Fischart

Großer Barrakuda

Der Hecht der Riffe: lang, silbern, mit furchterregenden Zähnen und einem Angriff aus dem Stand. Auf den Flats von Belize bis zu den Bahamas der Fisch, der jeden Köder nimmt.

Sphyraena barracuda

Großer Barrakuda (Sphyraena barracuda) in Seitenansicht

Foto: Albert Kok, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Nicht gut erforscht: April bis Oktober mit Höhepunkt Juli bis September, Eier ins freie Wasser flacher Küstengebiete; 5.000 bis 30.000 Eier je Weibchen (englische Wikipedia). Zur Geschlechtsreife widersprechen sich die Quellen: die englische Wikipedia nennt für Florida Weibchen mit 1 bis 2 und Männchen mit 3 bis 4 Jahren, die deutsche Männchen mit 2 und Weibchen mit 4 Jahren.
Typische Methode
Spinnfischen mit langen, schnell geführten Wobblern und Stickbaits
Top-Köder
Langer Wobbler oder Stickbait
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So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Kleinere Barrakuda-Arten der Karibik (zum Beispiel Sphyraena picudilla) bleiben deutlich kleiner; der Große Barrakuda erreicht bis 2 m (FishBase). Im Ostatlantik lebt der Guinea-Barrakuda (Sphyraena afra) mit bis zu 2,05 m (deutsche Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Spinnfischen mit langen, schnell geführten Wobblern und Stickbaits, Schleppen mit Blinker oder Köderfisch an Riffkanten, Lebender Köderfisch an der Pose, Fliegenfischen mit langen Nadelfisch-Streamern auf den Flats

Köder: Langer Wobbler oder Stickbait, Blinker, Lebender Köderfisch, Nadelfisch-Streamer (Fliege), Stahl- oder dickes Fluorocarbon-Vorfach wegen der Zähne (Faustregel)

Tagsüber (FishBase: tagaktiv) an Riffkanten, Wracks und auf den Flats, wo große Barrakudas im Winter die wärmeren Flachwasser nutzen (Faustregel). Schnelle Köderführung löst den Biss aus (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Rotes Meer und tropischer Indopazifik bis Hawaii, Westatlantik von Massachusetts über Bermuda und die Karibik bis Südbrasilien, Ostatlantik von Mauretanien bis São Tomé; fehlt im Ostpazifik (deutsche Wikipedia). Meist an oder nahe der Oberfläche, 0 bis 100 m, meist 3 bis 30 m; Jungfische in Mangroven, Ästuaren und inneren Riffen, Erwachsene von trüben Häfen bis zum offenen Meer (FishBase). Tagaktiv und meist einzeln (FishBase).

Etwa 95 Prozent Fische (Heringsartige, Sardinen, Grundeln, Sardellen, Eidechsenfische), dazu Kopffüßer und gelegentlich Garnelen (deutsche und englische Wikipedia).

Größe und Alter

FishBase: max. 200 cm, üblich um 140 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 50 kg, Höchstalter 18 Jahre. Reife Fische meist 60 bis 100 cm und 2,5 bis 9 kg, Ausnahmen über 1,5 m und 23 kg; Rekordfang mit Rute 46,72 kg (103 lb) bei 1,7 m; Lebensdauer mindestens 14 Jahre (englische Wikipedia). Sprint bis 58 km/h (englische Wikipedia).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2013; FishBase). In Florida laut englischer Wikipedia rückläufig, die FWC erwägt Fanggrenzen. Keine besonderen Regeln in Belize, Mexiko oder auf den Bahamas in unseren Quellen; in Mexiko gilt die allgemeine Grenze von zehn Fischen je Angler und Tag, höchstens fünf einer Art (NOM-017-PESC-1994).
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Lizenzseiten: Mexiko, Belize, Costa Rica, Panama, USA. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Wird frisch, getrocknet und gesalzen vermarktet (deutsche Wikipedia). Große Tiere können Ciguatoxine tragen, besonders in der Karibik; im Ostatlantik sind keine Vergiftungen bekannt (FishBase, deutsche Wikipedia). Große Barrakudas deshalb nicht essen, sondern zurücksetzen (Faustregel).

Quellen (3)

Stand 2026-10-19. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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