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Vorfach für Raubfisch

Stahlvorfach: wann du es brauchst und wie du es baust

Überall, wo Hechte leben, gehört ein bisssicheres Vorfach vor den Köder. Stahl, Titan oder dickes Fluorocarbon: so entscheidest du und so baust du es selbst.

Die Knoten dazu

Wann welches Vorfach

So baust du es

  1. Stahl abmessen: 35 cm für Kunstköder, 50 cm für Köderfisch, plus 10 cm Zugabe für die Verbindungen.
  2. Einhängerseite: Snap (Einhänger) auf den Stahl fädeln, Schlaufe legen und mit zwei Quetschhülsen sichern, Hülsen flach und ohne scharfe Kanten quetschen. Bei 7x7-Stahl geht auch ein Knoten, zum Beispiel ein Clinchknoten mit sechs Windungen, der Rest wird mit dem Feuerzeug kurz angeschmolzen.
  3. Wirbelseite: Wirbel am anderen Ende auf die gleiche Art befestigen. Der Wirbel verhindert Drall beim Blinker und Spinner.
  4. Zugprobe: Vorfach mit beiden Händen kräftig ziehen. Rutscht eine Hülse, neu machen.
  5. Mit Geflecht verbinden: Hauptschnur an den Wirbel mit Palomar- oder Uni-Knoten, bei Fluorocarbon-Vorfach ohne Wirbel mit dem Albright- oder doppelten Uni-Knoten.

Varianten

Kurz gefragt

Braucht man beim Zanderangeln ein Stahlvorfach?

Nur wenn Hechte im Gewässer sind. Dann dünnes 7x7-Stahl oder Titan, sonst Fluorocarbon 0,30 bis 0,45 mm, das bringt mehr Zanderbisse.

Wie lang sollte ein Stahlvorfach sein?

25 bis 40 cm für Gummifisch und Wobbler, 40 bis 60 cm für den toten Köderfisch, 30 bis 40 cm steif für Jerkbaits.

Stahl oder Fluorocarbon für Hecht?

Stahl oder Titan sind sicher, Fluorocarbon ab 0,80 mm ist eine Option für klares Wasser und vorsichtige Fische, muss aber nach jedem Fisch geprüft werden. Beim Köderfisch immer Stahl.

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Faustregeln aus der Praxis, Stärken als Richtwerte, keine Produkte.

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