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Fischart

Schwarzbarsch

Kampfstarker Barsch klarer, kühler Flüsse und felsiger Seen, in den USA Smallmouth Bass oder Bronzeback genannt: bronzefarben mit dunklen Querbinden.

Micropterus dolomieu

Schwarzbarsch (Micropterus dolomieu) in Seitenansicht

Foto: USFWS Mountain Prairie, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Frühjahr bis Frühsommer bei etwa 15 bis 18 °C; das Männchen baut das Nest auf sauberem Kies oder Stein und bewacht Eier und Brut bis zu einem Monat (Wikipedia, TPWD; allgemein, regional verschieden)
Typische Methode
Spinnfischen mit Crankbait, Jerkbait und Spinnerbait
Top-Köder
Tube
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So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Der Forellenbarsch hat ein größeres Maul, das bis hinter das Auge reicht, ein dunkles Längsband statt Querbinden und eine tief gekerbte Rückenflosse (Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Spinnfischen mit Crankbait, Jerkbait und Spinnerbait, Gummiköder wie Tube oder Twister am Jigkopf, Fliegenfischen mit Streamer, Krebs-Imitat oder Popper

Köder: Tube, Twister (Grub), Hair Jig, Crankbait, kleiner Spinner, Krebs

Frühjahr bis Herbst; im Fluss stehen die Fische hinter Steinen und in Kehrwassern. Fällt das Wasser unter etwa 16 °C, ziehen sie in tiefe Gumpen und fressen kaum noch; dann eher kleine Köder wie Hair Jigs oder kleine Spinner (Wikipedia).

Lebensraum und Nahrung

Heimisch im oberen und mittleren Mississippi-Becken, im System aus Sankt-Lorenz-Strom und Großen Seen und im Einzugsgebiet der Hudson Bay; durch Besatz heute in den meisten US-Bundesstaaten, in Europa vereinzelt eingeführt. Lebt in klarerem, kühlerem Wasser als der Forellenbarsch: Bäche und Flüsse mit Kies und Steinen sowie felsige Bereiche großer, tiefer Seen; verträgt stärkere Strömung (Wikipedia, TPWD).

Krebse, Fische, Wasserinsekten, Kaulquappen und andere Amphibien; die Brut frisst Zooplankton und Insektenlarven, erwachsene Fische fressen auch fremden Nachwuchs (Wikipedia).

Größe und Alter

Männchen meist um 0,9 kg, Weibchen 1,4 bis 2,7 kg (Wikipedia, umgerechnet aus 2 bzw. 3 bis 6 lb). Höchstwerte etwa 69 cm und 5,4 kg; der Weltrekord von 5,41 kg stammt aus dem Dale Hollow Reservoir an der Grenze von Kentucky und Tennessee (1955) (Wikipedia). FishBase: max. 69 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 5,4 kg, Höchstalter 26 Jahre.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2012). Außerhalb seiner Heimat eingeführt, mehrere Länder melden negative Folgen für heimische Arten (FishBase). Fangregeln legt jeder Bundesstaat selbst fest: vor dem Angeln bei der zuständigen Behörde prüfen. Lebende Fische nie in andere Gewässer bringen.

Für diese Art haben wir in keiner Landesfischereiverordnung ein Mindestmaß oder eine Schonzeit gefunden. Gewässerordnungen können trotzdem etwas regeln.

Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Alle Regeln je Bundesland, mit Gesetzestext

In der Küche

Wird in den USA meist zurückgesetzt und selten mitgenommen; kleinere Fische aus kühlem Wasser liefern ein weißes, festes Filet (Wikipedia).

Quellen (4)

Stand 2026-10-15. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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