Fischart
Forellenbarsch
In den USA einer der beliebtesten Sportfische, dort Largemouth Bass genannt: ein kräftiger Sonnenbarsch mit riesigem Maul, der an Kraut, Holz und Stegen lauert und im Drill oft aus dem Wasser springt.
Micropterus salmoides

Foto: USFWS Mountain Prairie, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht
- Laichzeit
- Frühjahr, sobald das Wasser länger über etwa 16 °C liegt: im Süden ab März bis Juni, im Norden Ende April bis Anfang Juli. Das Männchen fächelt ein Nest auf Sand oder Kies und bewacht Eier und Brut (Wikipedia, TPWD; allgemein, regional verschieden)
- Typische Methode
- Spinnfischen mit Gummiwurm am Texas-Rig
- Top-Köder
- Gummiwurm
So erkennst du ihn
- Großes Maul: der Oberkiefer reicht bis hinter das Auge
- Olivgrün bis graugrün mit einem dunklen, unregelmäßigen Längsband auf der Flanke
- Rückenflosse durch eine tiefe Kerbe fast zweigeteilt, der vordere Teil mit Stacheln ist niedriger als der hintere
Verwechslungsgefahr: Der Schwarzbarsch (Smallmouth Bass) hat ein kleineres Maul, dessen Winkel unter dem Auge endet, dunkle Querbinden statt eines Längsbands und eine nur flach eingekerbte Rückenflosse. Nach einer Studie von 2022 gilt der Florida Bass als eigene Art mit dem Namen Micropterus salmoides, der nördliche Forellenbarsch heißt danach Micropterus nigricans (englische Wikipedia); TPWD und FishBase führen ihn noch unter M. salmoides.
So fängst du ihn
Methoden: Spinnfischen mit Gummiwurm am Texas-Rig, Spinnerbait und Crankbait, Oberflächenköder (Topwater) an Kraut und Holz, Naturköder mit lebendem Köderfisch
Köder: Gummiwurm, Jig, Spinnerbait, Crankbait, Golden Shiner (lebender Köderfisch), Krebs
Im Frühjahr rund um die Laichzeit, wenn die Fische ins Flache ziehen; sonst an Deckung wie Krautfeldern, Totholz und Stegen. In der Sommerhitze und im Winter sind große Barsche träge, dann fangen große lebende Köderfische besser (Wikipedia).
Lebensraum und Nahrung
Heimisch im Osten und in der Mitte der USA, im Südosten Kanadas und im Norden Mexikos (Große Seen, Sankt-Lorenz-Strom, Mississippi-Becken bis Texas und Florida); als Sportfisch weltweit eingeführt. Bevorzugt ruhiges, eher klares Wasser mit viel Uferbewuchs und Deckung wie Kraut, Totholz, Felskanten und Stegen; geht auch ins Brackwasser (Wikipedia, TPWD).
Erwachsene Forellenbarsche fressen vor allem Fische wie Sonnenbarsche, Shad und Weißfische, dazu Krebse, Frösche, Schlangen und Salamander; die Beute kann halb so lang sein wie der Barsch selbst. Jungfische fressen Zooplankton, Insektenlarven und kleine Krebstiere (Wikipedia, TPWD).
Größe und Alter
Häufig um 40 cm (FishBase). Wikipedia nennt als größte verbürgte Länge 75 cm und ein inoffizielles Höchstgewicht von 11,4 kg. Den IGFA-Weltrekord teilen sich zwei Fische: 10,12 kg aus dem Biwa-See in Japan (2009) und 10,09 kg aus dem Montgomery Lake in Georgia (1932) (Wikipedia). FishBase: max. 97 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 10,1 kg, Höchstalter 23 Jahre. Bei der Länge weichen die Quellen voneinander ab.
Schutz und Regeln
Für diese Art haben wir in keiner Landesfischereiverordnung ein Mindestmaß oder eine Schonzeit gefunden. Gewässerordnungen können trotzdem etwas regeln.
Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Alle Regeln je Bundesland, mit Gesetzestext
In der Küche
Essbar; FishBase nennt eine kleine kommerzielle Fischerei und Aquakultur. In den USA steht beim Bassangeln meist der Sport im Vordergrund, viele Angler setzen ihre Fische zurück.
Quellen (4)
- de.wikipedia.org/wiki/Forellenbarsch
- en.wikipedia.org/wiki/Largemouth_bass
- fishbase.se/summary/Micropterus-salmoides.html
- tpwd.texas.gov/huntwild/wild/species/lmb/
Stand 2026-10-15. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].
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