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Fischart

Amerikanischer Flussbarsch

Der Amerikanische Flussbarsch, englisch Yellow Perch, ist der nahe Verwandte unseres Barschs: ein Schwarmfisch der Großen Seen und des Nordostens, beliebt beim Eisangeln und als Speisefisch (deutsche und englische Wikipedia).

Perca flavescens

Amerikanischer Flussbarsch (Perca flavescens) in Seitenansicht

Foto: USFWS Mountain Prairie, Wikimedia Commons, Public domain, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Im Frühjahr, laut FishBase auf der Nordhalbkugel zwischen Februar und Juli. Die englische Wikipedia nennt 6,7 bis 12,8 °C Wassertemperatur, an anderer Stelle 2,0 bis 18,6 °C; gelaicht wird in Schwärmen im Flachen, meist nachts oder früh morgens. Die Eier hängen in einem gallertigen Band (im Mittel 23.000 Eier, 2.000 bis 90.000, bis 2 m lang) an Pflanzen und Holz, ohne Brutpflege; Schlupf meist nach 8 bis 10 Tagen (englische Wikipedia).
Typische Methode
Eisangeln mit kleinem Jig oder Zocker
Top-Köder
Wurm
Angeltag auf Amerikanischer Flussbarsch planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Europäischer Flussbarsch (Perca fluviatilis): sehr ähnlich, aber die Bauchflossen sind beim Amerikanischen Flussbarsch weniger rötlich, die Färbung eher grüngolden als grünsilbern, der Fleck auf der ersten Rückenflosse schwächer (deutsche Wikipedia). Zander und Glasaugenbarsch (Walleye): gestreckter, mit großen Fangzähnen und ohne klare gelbe Querbinden (Faustregel). Auf Speisekarten werden Weißbarsch (White Perch), Steinbarsch (Rock Bass) und Sonnenbarsche manchmal als Perch verkauft (englische Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Eisangeln mit kleinem Jig oder Zocker, Posenangeln mit Wurm oder kleinem Köderfisch, Leichtes Spinnfischen mit kleinen Gummis und Jigköpfen, langsam geführt (englische Wikipedia), Vertikalangeln über Krautfeldern, wenn der Schwarm gefunden ist (Faustregel)

Köder: Wurm, Kleiner Köderfisch, lebend oder tot, Kleiner Gummifisch oder Twister am Jigkopf, Kleiner Blinker, Grille

Tagaktiver Schwarmfisch, die Schwärme lösen sich in der Dämmerung auf und bilden sich morgens neu; am meisten frisst er kurz vor der Dunkelheit (englische Wikipedia). Im Winter beliebter Fisch für das Eisangeln (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Heimisch im Atlantik-, Arktis-, Große-Seen- und Mississippi-Einzugsgebiet von Nova Scotia bis zum Mackenzie River und südlich bis Ohio, Illinois und Nebraska, an der Atlantikseite bis zum Savannah River in Georgia; lebt in Seen, Teichen, Gumpen und Flüssen, auch im Brackwasser, meist in klarem Wasser nahe Pflanzen, 0 bis 56 m tief, meist bis 9 m (FishBase). Vielerorts eingesetzt, auch in China und Japan (englische Wikipedia). Am häufigsten in der Uferzone großer und kleiner Seen, gelegentlich tiefer als 15 m; Vorzugstemperatur 17 bis 25 °C (englische Wikipedia).

Larven fressen Zooplankton, einjährige Fische Mückenlarven, ältere Barsche Wasserinsekten, Fischlaich, Flusskrebse, Schwebgarnelen und Jungfische; bei Barschen über 32 g bestehen etwa 20 Prozent der Nahrung aus kleinen Fischen, die stärkste Fressphase liegt kurz vor der Dunkelheit (englische Wikipedia). FishBase: frisst tagsüber.

Größe und Alter

FishBase: max. 50 cm, üblich 19,1 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 1,9 kg, Höchstalter 11 Jahre, geschlechtsreif ab etwa 19 cm. Erwachsene meist 10 bis 25 cm, viele werden 9 bis 10 Jahre alt (englische Wikipedia). IGFA-Rekord laut englischer Wikipedia: 1,9 kg (4 lb 3 oz) aus Bordentown, New Jersey, Mai 1865, der älteste stehende Süßwasserrekord Nordamerikas.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2012; FishBase). Manche Bestände sind durch starke Entnahme belastet, Behörden regeln Freizeit- und Berufsfischerei (englische Wikipedia); im Gebiet der Großen Seen ging der Fang seit den 1970er-Jahren stark zurück, lokal wurde die Art unter Schutz gestellt (deutsche Wikipedia). Lizenz, Mindestmaß und Fanglimit legt jeder Bundesstaat bzw. jede kanadische Provinz selbst fest: vor dem Angeln bei der zuständigen Behörde prüfen.
Regeln in den USA

Mindestmaß, Fanglimit und Schonzeit legt in den USA jeder Bundesstaat selbst fest. Pescaday listet diese Regeln noch nicht: Prüf sie vor dem Angeln bei der Fischereibehörde des Staates, in dem du angelst. Angelschein USA: Behörde je Bundesstaat

In Deutschland haben wir für diese Art in keiner Landesfischereiverordnung ein Mindestmaß oder eine Schonzeit gefunden.

In der Küche

Gilt als einer der wohlschmeckendsten Pfannenfische, mild im Geschmack (englische Wikipedia); frisch oder tiefgefroren vermarktet, gebraten, gegrillt oder gebacken (FishBase). In den USA vor allem paniert gebraten beliebt (Faustregel).

Quellen (4)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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