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Fischart

Stint

Kleiner, silbriger Schwarmfisch, der zum Laichen in die Flussunterläufe zieht, nach Gurke riecht und in Norddeutschland als gebratene Spezialität gilt.

Osmerus eperlanus

Stint (Osmerus eperlanus) in Seitenansicht

Foto: Nasser Halaweh, Wikimedia Commons, CC BY 4.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Ende Februar bis März, wenn das Wasser über 9 °C warm ist (Wikipedia; allgemein, regional verschieden)
Rote Liste DE
stark gefährdet
Typische Methode
Heringspaternoster im Hafen
Top-Köder
Heringspaternoster
Angeltag auf Stint planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Ähnelt kleinen Heringen oder Ukeleis; der Stint hat aber eine Fettflosse und den typischen Gurkengeruch (Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Heringspaternoster im Hafen, Feines Posenangeln

Köder: Heringspaternoster, kleiner Fischfetzen, Made

Im Herbst kommen Stinte in die Häfen an der Nordseeküste, wo sie mit dem Heringspaternoster geangelt werden (Wikipedia).

Lebensraum und Nahrung

Küstengewässer Europas von der Ostsee bis zur Biskaya; zum Laichen wandert er in die Unterläufe großer Ströme. Eine Binnenform lebt in großen Seen Nordeuropas (Wikipedia).

Vor allem kleine Planktonkrebse, Bodentiere und auch Jungfische der eigenen Art (Wikipedia).

Größe und Alter

In der Regel 10 bis 18 cm, durchschnittlich 15 cm, höchstens 30 cm; wird bis zu sechs Jahre alt (Wikipedia). FishBase nennt dagegen max. 45 cm, ein höchstes veröffentlichtes Gewicht von 178 g und ein Höchstalter von 10 Jahren.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Süßwasserfische 2023): stark gefährdet, 2009 noch Vorwarnliste; die Bestände an den Küsten und in vielen Binnenseen gehen zurück. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2022).

Schonzeit Stint und Mindestmaß je Bundesland

Aus den amtlichen Landesfischereiverordnungen, Abruf 2026-10-11. Alle Regeln je Bundesland

Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Alle Regeln je Bundesland, mit Gesetzestext

In der Küche

Kopf ab, Schwanz und die zarten Gräten werden mitgegessen; traditionell in Roggenmehl gewendet und in Butter und Speck gebraten, dazu Bratkartoffeln, Kartoffelsalat und Apfelmus. Auch geräuchert oder sauer eingelegt (Wikipedia).

Quellen (3)

Stand 2026-10-13. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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