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Fischart

Sommerflunder

Sommerflunder, englisch Summer Flounder oder Fluke: ein linksäugiger Plattfisch der US-Ostküste mit scharfen Zähnen, der im Sand eingegraben auf Beute lauert und zu den beliebtesten Angelfischen zwischen North Carolina und Massachusetts zählt.

Paralichthys dentatus

Sommerflunder (Paralichthys dentatus) in Seitenansicht

Foto: Smithsonian Environmental Research Center, Wikimedia Commons, CC BY 2.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Im Herbst und Frühwinter auf dem Zug ins offene Meer, Höhepunkt im Oktober und November; die Eier schlüpfen über dem Kontinentalschelf (NOAA Fisheries). Geschlechtsreif mit 2 bis 3 Jahren (NOAA Fisheries), FishBase nennt 28 cm Länge bei Geschlechtsreife.
Typische Methode
Driftangeln vom Boot über Sandgrund
Top-Köder
Lebender Killifisch (Mummichog)
Angeltag auf Sommerflunder planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Im Süden mischt sich die Art mit dem nahe verwandten Southern Flounder (Paralichthys lethostigma), dem die Augenflecken fehlen (englische Wikipedia). Kann die Färbung der Oberseite sehr genau an den Grund anpassen (englische Wikipedia), die Flecken sind deshalb nicht immer gleich deutlich.

So fängst du ihn

Methoden: Driftangeln vom Boot über Sandgrund, Grundmontage mit lebendem Köderfisch oder Fischfetzen, Jig (Bucktail) mit Fetzen- oder Tintenfischstreifen, Spinnfischen vom Ufer, an Stränden und Durchlässen

Köder: Lebender Killifisch (Mummichog), Ährenfisch oder Sandaal, Tintenfischstreifen, Fischfetzen (z. B. Menhaden), Gummiköder am Jigkopf

Vom Frühjahr bis in den Herbst in Strandnähe, Buchten und Durchlässen (englische Wikipedia); im Herbst wandern die Fische zum Laichen ins tiefere Wasser (NOAA Fisheries). Driften bei ablaufendem oder auflaufendem Wasser bringt oft mehr als Stillwasser (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Nordwestatlantik von Maine, selten Nova Scotia, bis Südflorida (FishBase); besonders häufig zwischen North Carolina und Massachusetts (englische Wikipedia). Am Grund, 10 bis 183 m tief, meist bis 37 m (FishBase). Bevorzugt festen Sandgrund zum Eingraben, nutzt aber auch Salzwiesenpriele, Seegraswiesen und Sandbänke in Buchten, Lagunen und Flussmündungen (FishBase). Im Frühjahr ziehen die Fische aus tieferem Wasser an Strände, Durchlässe, Buchten, Kanäle und Priele und bleiben dort bis in den Herbst oder Frühwinter (englische Wikipedia).

Erwachsene sind vor allem Fischfresser und lauern eingegraben, nur der Kopf schaut heraus: Sandaale, Menhaden, Ährenfische, Killifische (Mummichog), kleine Blaufische und Meerbrassen, dazu Tintenfische, Garnelen und Krabben. Jagt auch im Mittelwasser und verfolgt Beute bis an die Oberfläche (englische Wikipedia).

Größe und Alter

FishBase: max. 94 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 12,0 kg, Höchstalter 9 Jahre. Englische Wikipedia: meist 38 bis 51 cm (15 bis 20 Zoll) und 1 bis 3 lb, ausnahmsweise bis 26 lb; Weibchen werden größer und älter, beobachtet bis 17 Jahre (Männchen 15). NOAA Fisheries: Männchen über 2 Fuß, Weibchen bis 3 Fuß lang, Lebensdauer etwa 12 bis 14 Jahre. Beim Höchstalter weichen die Quellen deutlich voneinander ab; die Wikipedia nennt für 26 lb zudem 9 kg, was nicht zusammenpasst (26 lb sind etwa 11,8 kg).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, bewertet 2009; FishBase). Bewirtschaftet vom Mid-Atlantic Fishery Management Council zusammen mit der Atlantic States Marine Fisheries Commission und NOAA Fisheries, von der Grenze zu Kanada bis zur Südgrenze von North Carolina (englische Wikipedia). Für Angler gilt Conservation Equivalency, 2026 erneut genehmigt: Mindestmaß, Fangbegrenzung und Saison legen die Staaten bzw. Regionen fest, die Regeln werden meist jährlich angepasst (NOAA Fisheries, abgerufen 21.10.2026). Laut Bestandsbewertung 2025 nicht überfischt (NOAA Fisheries). Vor dem Angeln die Regeln des eigenen Bundesstaats prüfen.
Regeln in den USA

Mindestmaß, Fanglimit und Schonzeit legt in den USA jeder Bundesstaat selbst fest. Pescaday listet diese Regeln noch nicht: Prüf sie vor dem Angeln bei der Fischereibehörde des Staates, in dem du angelst. Angelschein USA: Behörde je Bundesstaat

In Deutschland haben wir für diese Art in keiner Landesfischereiverordnung ein Mindestmaß oder eine Schonzeit gefunden.

In der Küche

Ausgezeichneter Speisefisch mit festem, mildem, weißem Fleisch (englische Wikipedia); wird gedämpft, gebraten, gekocht und gebacken und frisch für Sashimi nach Japan exportiert (FishBase).

Quellen (4)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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