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Fischart

Snoek

Snoek, gesprochen "Snuk", in Australien und Neuseeland Barracouta. Eine lange, schmale Schlangenmakrele mit Reißzähnen aus den kühlen Meeren der Südhalbkugel, am Kap in Südafrika ein klassischer Angel- und Grillfisch.

Thyrsites atun

Snoek (Thyrsites atun) in Seitenansicht

Foto: Brian Gratwicke, Wikimedia Commons, CC BY 2.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
Vor Südafrika im Winter und Frühling, Mai bis November mit Höhepunkt Juni bis Oktober, an der Schelfkante der westlichen Agulhasbank und der Westküste in 150 bis 400 m Tiefe (englische Wikipedia). Je Bestand verschiedene Laichzeiten (FishBase). Geschlechtsreif im Mittel mit 55 cm (FishBase), in Südafrika zur Hälfte mit drei Jahren und etwa 73 cm Gabellänge (englische Wikipedia).
Typische Methode
Bootsangeln mit Handleine oder Rute über den Schwärmen (englische Wikipedia: ursprünglich reine Leinenfischerei)
Top-Köder
Sardine (Pilchard)
Angeltag auf Snoek planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Trotz des Namens Barracouta ist er nicht eng mit den Barrakudas verwandt (englische Wikipedia); Barrakudas haben zwei weit getrennte Rückenflossen und keine Flössel (Faustregel). Der Escolar sieht ähnlich aus, ist aber weniger schlank (deutsche Wikipedia).

So fängst du ihn

Methoden: Bootsangeln mit Handleine oder Rute über den Schwärmen (englische Wikipedia: ursprünglich reine Leinenfischerei), Schnell geführte Kunstköder und Jigs (Faustregel, er greift alles an, was sich bewegt), Driften mit Sardine oder Fischfetzen (Faustregel), Stahlvorfach oder kurzes, starkes Vorfach wegen der Zähne (Faustregel)

Köder: Sardine (Pilchard), Metall-Jig, Blinker, Fischfetzen

Wenn die Schwärme an die Küste ziehen; das hängt vom Bestand und der Wassertemperatur ab, bevorzugt sind 13 bis 18 °C (FishBase). Genaue Monate vor Ort erfragen (Faustregel).

Lebensraum und Nahrung

Kühle Meere der Südhalbkugel: Uruguay, Argentinien und Feuerland, Tristan da Cunha, Südafrika, St. Paul und Amsterdam, Tasmanien und Südaustralien, Neuseeland, Südperu und Chile (FishBase). An der afrikanischen Küste von Moçâmedes in Angola über Namibia und das Nord- und Westkap bis zur Algoa Bay, vor allem zwischen Kunene und Kap Agulhas (englische Wikipedia). Lebt über Kontinentalschelfen und um Inseln in 0 bis 550 m Tiefe, meist 100 bis 500 m, bei 13 bis 18 °C (FishBase); schwimmt in Schwärmen am Grund oder im Mittelwasser, nachts manchmal an der Oberfläche (FishBase). Reiseländer für Angler sind vor allem Südafrika (Westkap) und Namibia.

Fast ein Spitzenräuber: Erwachsene vor Südafrika fressen vor allem Sardinen und Sardellen, weiter draußen auch Rundheringe, Seehecht und Stöcker; Jungfische Laternenfische, Krill und Flohkrebse (englische Wikipedia). FishBase nennt Krill, Tintenfische und Fische wie Sardellen und Sardinen. Er greift laut englischer Wikipedia alles an, was sich in seiner Nähe bewegt.

Größe und Alter

FishBase: max. 200 cm (Standardlänge), üblich 75 cm, höchstes veröffentlichtes Gewicht 6 kg, Höchstalter 10 Jahre. Die deutsche Wikipedia nennt bis 2 m und knapp über 6 kg, weil der Fisch so schlank ist. Nach einem Jahr ist er 33 bis 44 cm lang (englische Wikipedia).

Schutz und Regeln

Schutzstatus: IUCN: nicht bewertet (Not Evaluated; FishBase). Südafrika: Freizeitangeln nur mit Genehmigung (Marine Living Resources Act 1998, Abschnitt 13); für Snoek gilt ein Mindestmaß von 60 cm und ein Tageslimit von 10 Fischen (GN R1111 von 1998, Annexure 7, Fassung auf acts.co.za, abgerufen am 21.10.2026; aktuelle Fassung vor der Reise beim Fischereiministerium DFFE prüfen). In anderen Ländern Lizenz und Regeln vor der Reise bei der Behörde prüfen.
Regeln je Land

Mindestmaß, Fanglimit, Schonzeit und Lizenz legt jedes Reiseland selbst fest, in den USA jeder Bundesstaat. Pescaday listet diese Regeln nicht: Prüf sie vor dem Angeln beim Veranstalter und bei der Behörde des Landes. Hinweise mit Quelle stehen oben unter Schutzstatus. Angelurlaub-Guide

In der Küche

Ölig und sehr grätenreich, die großen Gräten lassen sich nach dem Garen aber leicht entfernen; die Schuppen sind so fein, dass man nicht schuppen muss (englische Wikipedia). In Südafrika wird er gegrillt (braai), geräuchert, gesalzen und luftgetrocknet oder als Smoorsnoek und Snoekbredie gegessen (englische Wikipedia); geräuchert besonders beliebt (deutsche Wikipedia).

Quellen (5)

Stand 2026-10-22. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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