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Fischart

Ukelei

Kleiner, silbern glänzender Oberflächenfisch in großen Schwärmen, wichtige Beute für Raubfische und beliebter Köderfisch.

Alburnus alburnus

Ukelei (Alburnus alburnus) in Seitenansicht

Foto: Harka, Akos, Wikimedia Commons, CC BY 3.0, auf 3:2 gebracht

Laichzeit
April bis Juni im Flachwasser; der Laich wird an Steine, Wasserpflanzen, überschwemmtes Gras und Holz geklebt (allgemein, regional verschieden)
Rote Liste DE
ungefährdet
Typische Methode
Stippangeln an der Oberfläche
Top-Köder
Maden
Angeltag auf Ukelei planen

So erkennst du ihn

Verwechslungsgefahr: Wird mit jungen Rotaugen und anderen kleinen Weißfischen verwechselt; der Ukelei ist schlanker, hat ein steil oberständiges Maul und sehr locker sitzende Schuppen, die leicht verloren gehen.

So fängst du ihn

Methoden: Stippangeln an der Oberfläche, Posenangeln mit sehr feiner Montage

Köder: Maden, kleine Fliege, Brotflocke

Wenn die Schwärme oberflächennah Plankton und Insekten fressen; FishBase nennt den kleinsten Haken und eine Fliege als Köder.

Lebensraum und Nahrung

Seen und langsam fließende Gewässer von der Barben- bis in die Brachsenregion, auch im Brackwasser der Ostsee. Lebt in großen Schwärmen im Freiwasser nahe der Oberfläche; im Winter sammelt er sich in Altarmen und ruhigen Bereichen (FishBase).

Plankton und Insekten von der Wasseroberfläche.

Größe und Alter

Meist 12 bis 15 cm, selten bis 25 cm (Wikipedia). FishBase: max. 30 cm (Standardlänge), höchstes veröffentlichtes Gewicht 60 g.

Schutz und Regeln

Schutzstatus: Rote Liste Deutschland (Süßwasserfische 2023): ungefährdet. IUCN: nicht gefährdet (Least Concern, 2023).

Schonzeit Ukelei und Mindestmaß je Bundesland

Aus den amtlichen Landesfischereiverordnungen, Abruf 2026-10-11. Alle Regeln je Bundesland

Regeln prüfen

Schonzeit und Mindestmaß sind Ländersache und können je Gewässer strenger sein. Alle Regeln je Bundesland, mit Gesetzestext

In der Küche

Früher ein beliebter Speisefisch, etwa als Steckerlfisch am Neusiedler See; wegen der vielen kleinen Gräten heute selten gegessen, doch FishBase nennt das Fleisch schmackhaft. Eignet sich hervorragend als Köderfisch für Zander und Rapfen.

Quellen (3)

Stand 2026-10-13. Fehler gefunden? Schreib uns an [email protected].

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